Die Leselust empfiehlt im April

Der Trakt

Sibylle erwacht aus einem Alptraum, in dem ihr kleiner Sohn entführt wurde. Benommen findet sie sich in einem Krankenzimmer wieder. Ein Arzt, dessen Namensschild ihn als Dr. Muhlhaus ausgibt, erklärt ihr, dass sie überfallen wurde und acht Wochen in Koma gelegen habe. Sibylles Gedächtnis scheint zu funktionieren, lediglich an einen Überfall hat sie keine Erinnerung. Sie ist irritiert, dass ihr Mann sie nicht besucht und die Polizei sie nicht befragt. Spuren von Verletzungen hat sie keine und sie wundert sich darüber, dass sie nach der langen Bewusstlosigkeit problemlos aufstehen kann. Als sie nach ihrem Sohn verlangt, heißt es, dass sie keinen habe. Wachsende Skepsis lässt sie aus der Klinik fliehen. Unerwartet bietet ihr eine Fremde, die sich als Rosi vorstellt, Hilfe an. Sibylle ist erleichtert ihren Mann zu sehen, doch dieser erkennt sie nicht. Er gibt an, eine Frau gehabt zu haben, die Sibylle hieß, diese sei jedoch vor acht Wochen spurlos verschwunden. Auch ihrer Freundin Elke scheint sie fremd zu sein. Doch wie ist es möglich, dass Sibylle ein komplettes Leben erinnert, während ihr Umfeld sie nicht kennt?! Gequält von den Fragen, wer sie ist und wem sie trauen kann, sucht sie ihr Kind. Ist die freundliche Rosi in Wahrheit Teil eines perfiden Plans und ihre Hilfsbereitschaft bloßes Kalkül? Toll komponierter Krimi mit vielen Wirrungen und schlüssigen Wendungen. Rasant und spannend bis zuletzt.

 

Arno Strobel, Der Trakt – ISBN 978-3-596-18631-0 – 8,95 € - Fischer Taschenbuch Verlag

 

Übrigens: Die Leselust wird in diesem Jahr 30!

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