Der Buchtipp von LESELUST:

Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren

Royce ist siebzehn und muss sich damit abfinden, dass er mit seiner Mutter quer durch Kanada gezogen ist, da sie ihren kranken Vater nicht alleine lassen will. Er vermisst seine Freunde und sucht nach einem Weg, wie er ein Auto finanzieren kann, um in sein altes Leben zurückzukehren. Deshalb geht er schließlich auch auf den Vorschlag seiner Mutter ein, sich gegen Bezahlung um seinen Großvater zu kümmern, obwohl Royce weiß, dass Arthur ein schwieriger Mensch ist. Als ehemals gefeierter Cellist und egozentrischer Künstler findet Arthur sich nicht damit zurecht, dass er jetzt alt und hilfebedürftig ist, und hat alle, die ihm helfen wollten, durch seine grantige Art vergrault, sodass Royce mehr oder weniger alleine mit ihm fertig werden muss.

Nach anfänglich heftigen Schwierigkeiten kommen die beiden sich langsam näher, als Royce in Arthurs Garage einen alten T-Bird entdeckt. Heimlich unternehmen sie mit dem Oldtimer ausgedehnte Spritztouren und setzten damit eine Reihe von unvorhersehbaren Ereignissen in Gang, die ihr Leben für immer verändern werden.

Autorin Sarah N. Harvey wurde durch eigene Erfahrungen mit der Pflege ihres Vater zu diesem Roman inspiriert. Es gelingt ihr, Themen wie Generationskonflikte, Demenz und selbstbestimmtes Leben in sensibler und gleichzeitig humorvoller Art zu beschreiben. Völlig ohne Kitsch und Pathos ist dieses Buch für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen zu empfehlen.

Sarah N. Harvey: „Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren“

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