Detlef Groth

Neu im Werkmarkt Glienicke:

Wildschwein-Vergrämungsmittel für Äcker, Wiesen, Sport-und Gartenflächen

Die Werbetrommel: Herr Groth, Wildschweine durch Futter vertreiben. Klingt erstaunlich, wenn man sich vorstellt, dass Wildschweine nahezu alles fressen, was sie vor den Rüssel bekommen,.

Detlef Groth, Werkmarkt Glienicke: Ja, kaum zu glauben aber wahr. Gerade Gartenbesitzer in Ortsrandnähe werden immer wieder durch erhebliche Wildschäden heimgesucht, die die Tiere auf der nächtlichen Futtersuche hinterlassen. Platt gemachte Hecken und Zäune, aufgewühlte Rasenflächen, ausgerissene Sträucher und Blumen. So eine Wildschweinrotte hinterlässt das reinste Chaos und kann jahrelange Gartenpflege in einer Nacht zunichte machen.

Die Werbetrommel: Aber Futter lockt die Tiere doch erst recht an, wie wird man sie denn dann wieder los?

Detlef Groth: Das ist kein Widerspruch. Es handelt sich nämlich um eine Spezialität, die extra für Wildschweine entwickelt worden ist. Mit dem Ziel die Tiere fernzuhalten.

Die Werbetrommel: Was ist der Trick dabei? Und warum funktioniert er so gut?

Detlef Groth: Repelan, so heißt das Mittel, funktioniert in Grunde ganz einfach. Fachleute sprechen von Fraßmittel. Eine Köder also, der genau auf die Erwartungshaltung der Tiere abgestimmt ist. Die Mischung aus Getreide und Aromastoffen führt zu einem schnellen Auffinden der Köder und verhindert so gleichzeitig das lange Wühlen nach anderen Dingen.

Die Werbetrommel: Und dann lassen die Tiere es sich schmecken.

Detlef Groth: Genau. Aber jetzt kommt’s. Repelan hinterlässt einen äußerst unangenehmen Nachgeschmack. Und das führt zum Chaos in der Wildschweinrotte. Die Tiere sind ärgerlich auf das Leittier, das ihnen die „Sauerei“ eingebrockt hat. Da Wildschweine nicht dumm sind, merken sie sich das Gebiet als „no go area“ und meiden es in den nächsten Wochen. Und das gilt für die ganze Rotte.

Die Werbetrommel: Wie wird Repelan angewandt?

Detlef Groth: Es ist ein Trockenfutter. 8 bis 10 Pellets verteilt man pro m2. Bei Großflächen sind nur die Randzonen zwischen 5 bis 10 Meter zu behandeln. Und das Gute an Repelan ist, es ist ungiftig und biologisch abbaubar. Mann sollte allerdings die Anwendung nach ca. 6 bis 8 Wochen wiederholen. Um bei den Tieren einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

 

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