Andrea Gorski und Elke Wolny-Kern

Lana e Seta, Glienicker Spitze

Starkes Doppel: Sieben Jahre Lana e Seta!
Edle Stoffe und kreative Ideen an der Glienicker Spitze.

Die Werbetrommel: Lana e Seta an der Glienicker Spitze steht seit sieben Jahren für edle Stoffe und Maßatelier, und dahinter wiederum stehen Andrea Gorski und Elke Wolny-Kern. Auch in dieser Zuordnung? Eine für die Stoffe, die andere für die Maßkonfektion?

Andrea Gorski: Im Prinzip ja, wobei wir schon sehr früh in unserer Zusammenarbeit festgestellt haben, dass die Grenzen fließend sind und wir uns deshalb auch so gut ergänzen. Ich habe mich schon während meiner Ausbildung an der Berliner Mode-Design Schule mit Schwerpunkt Schnittkonstruktion sehr für Stoffe interessiert. Und bin dann - fast zwangsläufig - auch im Stoffhandel gelandet. Habe mich früh selbständig gemacht und bin 2001 eher zufällig auf Frau Wolny-Kern gestoßen, weil ich jemanden gesucht habe, der mit guten Stoffen auch gut umgehen kann.

Die Werbetrommel:
Dann haben die beiden tüchtigen Schwäbinnen sofort beschlossen, in Berlin ein gemeinsames Atelier zu gründen?

Elke Wolny-Kern:
Halt stopp, sie kommt aus Schwaben, ich bin aus Baden. So genau wollen wir schon sein.

Die Werbetrommel: Gut, dass wir drüber gesprochen haben. Und was haben Sie in Baden gemacht, sozusagen vor Lana e Seta, gemacht?

Elke Wolny-Kern:
Ich bin den klassischen Weg gegangen von der Schneiderlehre bis zur Damenschneider-Meisterin. Unter anderem hatte da ich Gelegenheit dem großen Olivier Maugé über die Schulter zu schauen. Er hat mich auch in dem Wunsch bestätigt, mich schon früh selbstständig zu machen. Weil ich so am besten meine eigene Kreativität entwickeln konnte.

Die Werbetrommel:
Also guter Stoff und gute Ideen, ist das das Geheimnis Ihres gemeinsamen Erfolges? Oder wie würden Sie Ihr Credo formulieren?

Andrea Gorski:
Wir wollen vor allem zufriedene Kundinnen. Und das erreicht man am ehesten durch Qualität. Die fängt nun mal beim Stoff an. Einen guten Stoff fühlt man, und man sieht, na ja mit ein bisschen Erfahrung jedenfalls, schon am Faltenwurf, was er in sich hat.

Elke Wolny-Kern:
Eben. Und dann muss das Material natürlich gut verarbeitet sein. Ich sage immer: von links so schön wie von rechts. In diesem Sinne ist Maßkonfektion auch ein echtes Handwerk. Denn was nützt der schönste Entwurf, wenn er hinterher schlecht genäht ist. Nein, nein, das muss schon stimmen von Anfang bis Ende. Ich sage noch was: die anspruchsvolle Kundin weiß sehr wohl Qualität zu erkennen. Wir haben es oft genug erlebt, dass jemand dann sagt: nie wieder etwas von der Stange.

Andrea Gorski:
Deswegen freuen wir uns, wenn eine Kundin nach Jahren wiederkommt, um Ihr Lieblingsteil noch mal von uns überprüfen zu lassen. Qualität bedeutet Kontinuität.

Die Werbetrommel: Haben Sie Vorbilder, an denen Sie sich orientieren, können Sie Ihren Stil definieren?

Elke Wolny-Kern:
Also ich persönlich mag die Arbeiten von Valentino oder Armani. Einen Stil zu beschreiben ist immer schwierig, wenn schon, dann kurz gesagt: klassisch-modern.

Andrea Gorski: Es geht ja auch weniger um einen vorgegebenen Stil als vielmehr darum die Kundin zu beraten und ihr etwas vorzuschlagen, in  dem sie sich wohl fühlt. Gerade das erwartet die anspruchsvolle Kundin im übrigen auch von uns, sie will schließlich ein ganz persönliches Unikat.

Die Werbetrommel:
Wer sind Ihre Kundinnen, können Sie sie beschreiben?

Elke Wolny-Kern: Erwarten Sie jetzt bitte kein name-dropping von uns. Wir schätzen und respektieren das Bedürfnis nach Diskretion. Allgemein lässt sich sagen, unsere Kundin ist häufig berufstätig und hat demzufolge wenig Zeit. Sie ist anspruchsvoll, qualitätsorientiert und interessiert an guter, unaufdringlicher Beratung.

Andrea Gorski: Wir wollen, dass sich die Kundin bei uns wohl fühlt. Deswegen geben wir ihr auch alle Zeit, die sie braucht, bis ihr Teil so ist, dass sie darin und damit glücklich ist. Daraus kann dann auch eine nette Plauderei bei einem Espresso oder einem Glas Prosecco werden. Übrigens haben wir festgestellt, dass auch die Herren diese entspannte Atmosphäre durchaus zu schätzen wissen.

Die Werbetrommel:
Heißt das, wir können von Lana e Seta demnächst eine Herrenkollektion erwarten?

Elke Wolny-Kern:
Das glaube ich kaum. Man soll immer nur das machen, was man am besten kann. Aber etwas anderes haben wir mit großem Erfolg ausprobiert und werden es weiter ausbauen. Wir haben einige ergänzende Kollektionsteile in unser Sortiment aufgenommen. Ausgesuchte Strickwaren, schicke Gürtel und andere hochwertige Accessoires.

Die Werbetrommel:
Eine letzte Frage: Wie wird der Sommer, gibt es einen neuen Trend und wenn ja welchen?

Andrea Gorski: Bei uns ist weniger der Trend gefragt als die individuellen Wünsche unserer Kundinnen. Wir lassen Träume wahr werden: aus edlen Stoffen und kreativen Ideen.

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