halsbandHunde an der Leine

werden leicht nervös!

Ihr Hund läuft brav an der Leine neben Ihnen her. Plötzlich explodiert er förmlich, ist kaum noch zu halten. Was ist los? Ganz einfach, Ihr Hund hat einen anderen Hund bemerkt, der auf ihn zukommt. Er fühlt sich unsicher, die Leine behindert ihn. Um von seiner eigenen Angst abzulenken, fängt er zu drohen: Hau ab, oder ich mach dich fertig. Herrchen bekommt einen Schreck und brüllt seinen Hund an. Ruhe, sitz, Platz, aus! Das ganze Vokabular. Und der Hund denkt. Wau, mein Herrschen schreit mit, weiter so, dann wird der andere schon Leine ziehen. Die Drohgebärden werden lauter und hektischer.

Dabei ist es ganz einfach, solche Hundebegegnungen entspannt ablaufen zu lassen. Gut ist immer, wenn Sie den anderen Hund zuerst sehen. Bleiben Sie selbst ruhig. Reden Sie Ihrem eigenen Hund beruhigend zu. Erklären Sie ihm, das ist doch ein ganz freundlicher Hund, der auch nur spazieren gehen will. Regt sich der andere auf, sagen Sie Ihrem ruhig aber bestimmt, nein Du nicht, ganz brav, komm wir gehen einfach weiter. Ihr Hund sollte dabei nicht unnötig an der Leine ziehen und Sie natürlich auch nicht. Fassen Sie die Leine kurz. Sie können, wenn Ihr Hund groß genug ist, auch locker am Halsband abfassen. Es geht darum, Ihrem Hund zwei Dinge zu zeigen. Erstens es besteht keine Gefahr. Zweitens Sie als der Chef im Rudel haben alles im Griff. Denn genau das erwartet Ihr Hund von Ihnen, sonst will er sich selber drum kümmern. Also machen Sie ihm die Freude. Und loben, loben, loben, wenn die Situation so abgelaufen ist, wie Sie das wollen. Ansonsten üben. Aber immer mit der Ruhe.