So können Kinder und Hunde Freunde werden,

ein Leben lang!

So können Kinder und Hunde Freunde werden, ein Leben lang!Bei der Begegnung von Kindern und Hunden gibt es immer wieder Missverständnisse. Dabei ist es wie in jedem Gemeinwesen mit unterschiedlichen Beteiligten eigentlich ganz einfach, halbwegs gut mit einander auszukommen. Alle halten sich im Umgang miteinander an ein paar Grundregeln, die die Grenzen der jeweiligen Freiheiten festlegen. Lesen Sie also einfach Ihrem Hund die folgenden zehn Punkte vor und er wird für den Rest seines hoffentlich noch langen Lebens der beste Freund aller Kinder sein. Falls er zu den wenigen gehört, die nicht jedes Wort verstehen, lesen sie das folgende einfach Ihren Kindern vor, das tut’s zur Not auch.

1. Ein Hund ist unberechenbar!

Man sollte also alles vermeiden, was er als Bedrohung auffassen könnte. Liegt er in seiner Hütte oder seinem Körbchen, dann will er seine Ruhe haben. Und die sollte man ihm lassen. Es empfiehlt sich übrigens grundsätzlich, den Besitzer zu fragen, ob man sich dem Hund nähern darf, z. B. um ihn zu streicheln.

2. Ein Hund mag keinen Blick Aug in Auge!

Also nicht direkt in die Augen schauen. Denn wenn sich zwei Hunde in die Augen starren, geht es darum festzustellen, wer der Chef von beiden ist. Wer zuerst wegsieht, hat verloren. Man kann ihm auf die Ohren schauen, auf die Nase oder sonst wohin.

3. Ein Hund möchte beim Fressen nicht gestört werden!

Er ist angewiesen auf die täglichen Futtergaben und weiß instinktiv, wie wichtig sie für ihn sind. Ein Mensch ärgert sich schließlich auch, wenn er bei etwas wichtigem gestört wird. Und nach dem Fressen braucht der Hund eine längere Verdauungspause, während der er nicht spielen oder toben darf, da sich sonst sein Magen umdrehen kann und das ist lebensgefährlich.

4. Ein Hund reagiert vor allem auf Bewegungen!

Also beim ersten Kontakt Ruhe bewahren. Nicht die Arme hochreißen, nicht laut schreien und schon gar nicht auf den Hund zurennen. Jede schnelle Bewegung findet der Hund interessant und reagiert auf sie. Unter Hunden ist übrigens die Nichtbeachtung ein ganz klares Signal für Desinteresse. Dann weiß ein gesunder Hund okay, hier gibt’ s für mich nichts zu tun und dreht ab.

5. Ein Hund greift mit den Zähnen.

Denn er hat keine Hände. Die Zähne sind das beste Werkzeug des Hundes. Er hat zwar eine gesunde Beißhemmung, aber im Eifer des Gefechtes kann aus fröhlichem Spiel auch schon mal Ernst werden. Muß nicht böse gemeint sein, kann aber passieren. Also Vorsicht und Kinder sollten deshalb nicht ohne Aufsicht mit Hunden spielen.

6. Ein Hund braucht einen Chef.

Denn er mag eine klare Rangordnung. Das ist im Rudel so, und Hunde sind seit Jahrtausenden Rudeltiere, weil es beim Überleben der Gruppe hilft. Kommt der junge Hund in eine Familie, macht er sie zu seinem Rudel und sucht sich einen Chef. Findet er keinen, versucht er selbst der Chef zu sein und entwickelt ein Dominanzverhalten.

7. Ein Hund ist ein Jäger.

Also lauf nie vor ihm weg. Denn dann bricht der Jagdinstinkt durch. Er rennt hinterher und will die vermeintlich Beute festhalten. Mit den Zähnen natürlich.

8. Ein Hund kämpft vor allem um die Rangordnung.

Also nie eingreifen, wenn sich zwei Hunde raufen. Sie kämpfen um die Rangordnung. Nicht schreien, nicht hektisch werden. Denn das empfindet der Hund als Bestätigung. Deshalb lieber die Ruhe bewahren.

9. Ein Hund spricht mit dem Schwanz

Sein Schwanz ist ein wichtiges Ausdrucksmittel: Entspanntes Wedeln bedeutet Lächeln. Ein selbstbewusster oder aggressiver Hund macht sich groß, sträubt die Nackenhaare und trägt den Schwanz hoch erhoben. Hat er Angst klemmt der den Schwanz zwischen die Hinterbeine und ist unberechenbar. In beiden Fällen also Vorsicht.

10. Ein Hund ist auch nur ein (fast)Mensch

Ein Hund hat sein eigenes Leben, aber er hat auch Gefühle und Bedürfnisse und die sind ziemlich klar: Futter, Rangordnung, Zuneigung, Abneigung, Ruhe.

Also sei nett zu ihm, dann ist er auch nett zu Dir. Und wenn ein Hundebesitzer böse ist (was es leider auch gibt), ist meist auch der Hund böse. Im übrigen siehe Punkt 1.

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